Hauptstadt:   Fläche:   Einwohner:  
Teheran  1 648 196 km2  68 mio. 

Gebet:

Bete für Möglichkeiten, die Muslime im Iran (über 99% der Bevölkerung) mit dem Evangelium zu erreichen. Bete für die vielen Iraner, die in westlichen Ländern (z.B. USA) leben. Es sind weit über 1 Million. Sie können eigentlich straffrei mit dem Evangelium erreicht werden

Mission | Religion:  Völker | Sprachen:   Politik | Wirtschaft:  
Es ist nicht erlaubt im Iran Mission zu betreiben. Viele Missionare mussten das mit ihrem Leben bezahlen.

Seit dem 16. Jahrhundert ist der Islam schiitischer Richtung Staatsreligion. Davor waren die persischen Muslime vorwiegend Sunniten. Im Iran leben die meisten schiitischen Muslime auf der Welt. Neben dieser Mehrheit (93%) gibt es noch eine verschwindend kleine Anzahl von Sunniten. In der schiitischen Lehre fließen starke nationalistische Elemente in die religiösen Grundsätze des Islam ein. Nach der Revolution im Jahr 1979 wurde der Islam von den geistlichen Führern des Iran, den so genannten Mullayan oder Mullahs, sehr konservativ ausgelegt. Angehörige anderer religiöser Minderheiten, z. B. des Christentums und Judentums durften zwar ihren Glauben behalten, fielen jedoch trotzdem unter die zivile Rechtsprechung des Irans, die auf islamischen Grundsätzen beruht. Alle christlichen Handlungen sind strengstens verboten, wie der Übertritt eines Iraners zu einer anderen Religion.  
Mehr als 70 verschiedene Völkergruppen, über 70% sind Indo-Iraner, 22% sind Türken
Die offizielle Sprache ist Persisch, die von über 80% der Bevölkerung gesprochen wird.

Kultur:
Der Iran ist ein islamisches Land und dementsprechend auch sind die Sitten des Landes. Obwohl die Städte schon westliche Züge annehmen ist der konservative Islam doch noch weit verbreitet: Mädchen werden mit 16 Jahren verheiratet, fünfmal am Tag wird gebetet, usw... 
Öl macht 75% des gesamten Exports aus, dazu kommt noch ein grosse Einnahmequelle durch den Export von Teppichen. Das Land ist geprägt von Uneffizienz und Korruption. In den letzten Jahren ging es der Wirtschaft zwar besser, aber man vermutet immer noch eine Arbeitslosenrate von über 30%.
Iran wurde nach der Revolution 1980 von einem brutalen Bürgerkrieg geplagt, der über eine Million Todesopfer forderte. Nach 1990 wurden die ersten demokratischen Wahlen durchgeführt.  

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