| Hauptstadt: | Fläche: | Einwohner: |
| Accra | 238 533 km2 | 20.2 mio. |
Aktuelle Informationen!
Land des Fussballs und der Natur
Willkommen in Ghana, dem Land des Fussballs und der Natur. Ghana hat einem (ernorm) hohen Bevölkerungsanteil an Christen! Die von annähernd 2,5 Millionen bewohnte und bekannte Hauptstadt Accra liegt direkt am Golf von Guinea. Mit dem 520 km langen Voltasee beherbergt Ghana den grössten von Menschen geschaffenen See. Ghana wurde 1957 als erster schwarz-afrikanischer Staat selbstständig.
Gebet:
* Für den geistlichen Aufbruch, der durch die Arbeit des Bibellesebundes (BLB) in den Schulen, die Kampagne „Neues Leben für alle“ (in den 80er-Jahren) und den evangelistischen Einsatz vieler Kirchen und Organisationen, geschah. Viele traditionelle Kirchen wurden dadurch gestärkt und neue Gemeinden und Missionsgesellschaften bildeten sich im Süden.
* In den 90er-Jahren kam es vermehrt zu Evangelisationen unter den animistischen und muslimischen Völkern und unter Menschen, die in den Süden und die mittleren Regionen umsiedelten.
* 1965 gab es die Bibel nur in 5 Sprachen die in Ghana gesprochen werden. Im Jahr 2000 gab es in Ghana die Bibel, das Neue Testament oder ein Übersetzungsprojekt des Neuen Testaments bereits in 43 Sprachen. Insgesamt werden in Ghana 72 Sprachen gesprochen. * Mehr als 64% der Ghanaer nenne sich Christen, 40% gehören zu einer Gemeinde, aber nur 12% sind regelmässige Gottesdienstbesucher. Viele traditionelle, afrikanische Weltanschauungen und deren Praktiken sind immer noch Bestandteil im Leben von Christen. Die Trostlosigkeit und Enge vieler alten Kirchen führten zu einem schnellen Wachstum der „Afrikanischen Unabhängigen Kirchen“, die viel Aufregung und Wunder, aber nicht immer Rettung durch den Glauben bieten.
* Bete dafür, dass das wahre Evangelium in die Herzen der Namenschristen dringt, die nicht wiedergeboren sind.
* Bete dafür, dass die Menschen sich vom Fetischismus distanzieren und von okkulten Bindungen frei werden und wahre Freiheit in Jesus finden.
* Besonders im Norden Ghanas gibt es viele einheimische Völker, die noch kaum evangelisiert sind. Diese weniger evangelisierten Völker Ghanas waren noch nie so offen für das Evangelium wie heute. Es gibt sehr wenige Christen und die christlichen Gemeinden sind klein und schwach. Die wenigsten Menschen in dieser Region können lesen und schreiben.
* Bete für die einheimischen Völker des Nordens, dass in diesen Völkern viele Menschen zum Glauben finden und die Gemeinden stark werden.
* Bete für die islamisierten Völker des Nordens, die kaum auf das Evangelium reagieren.
* Bete für die Leiter in dieser Region, die oft nur eine oberflächliche Ausbildung haben. Und für die Analphabetisierungsprogramme die am OLaufen sind, damit die Bevölkerung die in ihre Sprache übersetzten Schriften lesen kann.
* Die Städte wuchsen durch Zuwanderung sehr schnell. Bis jetzt wurde von den Christen wenig unternommen, um diese Menschen in den Städten zu erreichen. Die 2,5 Millionen aus dem Norden die in den Städten des Südens leben, konvertierten schnell zum Islam. Dadurch wächst auch der Islam sehr stark. 63% der Muslime leben jetzt im nichtmuslimischen Süden. Dadurch kommt es zu Konfrontationen zwischen Muslimen und Christen.
* Bete dafür, dass Gott Mitarbeiter aus Ghana und aus dem Ausland beruft die sich in den südlichen Städten, in die Zuwanderer aus dem Norden, investieren.
* Bete für Frieden und weniger Feindseligkeiten, und dass Gott von den Christen so verehrt wird, dass auch die Muslime von ihm angezogen werden.
* Die stürmischen ersten Jahrzehnte der Unabhängigkeit boten kein gutes Fundament für die Entwicklung stabiler, gerechter demokratischer Institutionen.
* Bete für die Regierung, damit sich die Beamten Gott und nicht menschlichen Ideologien oder dämonischem Einfluss unterwerfen, und damit sie das Beste für die verschiedenen Völker und religiösen Gruppen in Ghana wollen.
Jugendfacts:
* Nur wenige der Kirchen bieten Kinder- und Jugendprogramme an. Die Jugendlichen machen 30% der regelmässigen Gottesdienstbesucher aus, aber 45% der Gesamtbevölkerung.
* Die Anzahl der verlassenen, obdachlosen Strassenkinder nahm in den letzten Jahren der wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Landes zu, und es gibt heute mehr als 45'000 Strassenkinder. Nur wenige Organisationen stellen sich der Herausforderung und arbeiten unter den Kindern und Jugendlichen.
| Mission | Religion: | Völker | Sprachen: | Politik | Wirtschaft: |
|
· Ca. 400 Missionare aus 60 Missionsgesellschaften arbeiten in Ghana. Die Missionare stammen aus 23 Ländern. Die meisten kommen aus den USA (228), gefolgt von Grossbritanien (41) Nigeria (36) und Deutschland (27). · Ca. 750 Menschen aus Ghana sind in 60 Missionsgesellschaften tätig. 144 davon arbeiten nicht in Ghana, sondern im Ausland, insgesamt in 32 Ländern. · Die vier grössten Missionsgesellschaften die in Ghana arbeiten sind: WBÜ(69) / SIM(34) / IMB-SBC(30) und WEC(25) · Da zurzeit viele Möglichkeiten bestehen, werden immer noch Missionare gesucht, die als Bibellehrer, Übersetzer, Medienexperten und Evangelisten arbeiten. Seit 1992 herrscht in Ghana Religionsfreiheit, nachdem es vorher Beschränkungen für Christen gab. Zunehmend gibt es aber Spannungen zwischen Christen, Muslimen und den Anhängern von Stammesreligionen. · Muslime 21% · Animisten (Stammesreligionen) 15% · Christen 64% (katholisch 10%, reformiert 13%, freikirchlich 28% (übergreifend)), unabhängig oder ohne Zugehörigkeit 39% |
Die 20 Millionen sind aufgeteilt in ca 100 diverse ethnische Gruppen. Die offizielle Sprache ist Englisch, neben der es weitere 72 Sprachen gibt. |
¬ Ghana befindet sich in einer langsamen Erholung seit dem völligen Zusammenbruch von 1982. Misswirtschaft und Korruption der vorangegangen Regierung haben das einst wohlhabende Land in Armut gestürzt. Hauptexportgüter sind Kakao, Gold und Bauholz. Seit 1984 erholt sich die Wirtschaft langsam aber sicher durch eine disziplinierte Regierung. ¬ Seit 1957 ist Ghana unabhängig von England. Das sozialistische Experimente des ersten Regierungschefs Nkrumahs (1957-1966) war eine Katastrophe. Seither hat es einige Militärregierungen und kurzlebige Zivilregierungen erlebt. Im Jahre 2000 gab es einen Regierungswechsel durch demokratische Wahlen. Ghana besitzt nun eine konstitutionelle Demokratie. |




