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Tokyo  337 801 km2  127 mio. 

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Japan, ein Land das fasziniert, inspiriert und herausfordert

Seit ein paar Jahren gibt es in Japan eine langsam wachsende Offenheit für den Glauben an Jesus Christus. Für die einheimische christliche Kirche bedeutet dies eine Veränderung nach mehr als hundert Jahren Stillstand.

Gebet:

Die neue Offenheit für den Glauben an Jesus, wurde durch mehrere Katastrophen hervorgerufen. Im Jahre 1990 gab es ein schweres Erdbeben, welches Japan erschütterte. Zudem haben sie mit unsozialen Kulten zu kämpfen. Junge Japaner und Japanerinnen drücken ihren Frust durch Aufsässigkeit und Gewalt aus. Dadurch wird das japanische Wertesystem hinterfragt und die Menschen sind auf der Suche nach echter Hilfe.
* Leiter, die das 21. Jh. angehen. Japan braucht Leiter, die eine Sicht für die wirtschaftlichen und politischen Schwierigkeiten des Landes haben.
* Standhaftigkeit der Christen, wenn sie von den Schintoisten angegriffen werden. Diese sind allem „nichtjapanischen“ feindselig eingestellt.
* die Jugendlichen, dass sie ihren Wert nicht in Drogen, Vergnügen und Besitz suchen. Sie sollen aus ihrer Sorglosigkeit erwachen.
* die unerreichten Städte und Gebiete in Japan, ohne christliche Kirche.

Jugendfacts:

Viele Jugendliche leiden unter der Arbeitsmoral ihrer Eltern. Sie wenden sich davon ab und suchen in Drogen, Vergnügen und Besitz ihren Wert. Die Gewalt unter Jugendlichen ist am Zunehmen. Trotzdem sind sie der christlichen Lehre gegenüber positiv eingestellt. Viele suchen Antworten für ihr Leben.

Mission | Religion:  Völker | Sprachen:   Politik | Wirtschaft:  
Trotz dem Mangel im eigenen Land arbeiten zurzeit 210 japanische Missionare in 48 Ländern der Welt. In Japan gibt es 3500 Missionare verschiedener Missionswerke und aus 33 verschiedenen Ländern. Die meisten davon sind aus den USA und Korea.

In Japan herrscht Religionsfreiheit. Die wachsende Macht des Schintoismus, der vom Kaiser gefördert wird, bedroht diesen Frieden jedoch. Die meisten Japaner zählen sich zu keiner bestimmten Religion. Sie folgen einer Mischung von Buddhismus und Schintoismus, wo die Götter und Ahnen verehrt werden. Jedes Jahr werden über 100 neue Religionen gegründet.
• Buddhismus/Schintoismus 70%
• Neue Religionen 24%
• Nichtreligiöse/Andere 4%
• Muslime 0,1%
• Christen 1,5%
o Katholisch 0,4%
o Reformiert 0,4%
o Freikirchlich 0,1% 
Offizielle Sprache ist Japanisch. 98,6% der Bevölkerung sind Japaner. Die Ureinwohner (Ainu), welche 0,2% der Bevölkerung ausmachen, haben sich grösstenteils der japanischen Kultur angepasst. Deshalb haben sie auch ihre ursprüngliche Sprache verloren. Ausländer gibt es in Japan 1,2%. Davon sind die meisten Koreaner, deren Vorfahren vor mehr als 150 Jahren gewaltsam nach Japan gebracht worden waren.  Japan zählt zu einem der mächtigsten, exportorientierten Wirtschaftssysteme der Welt. Niedrige Zinsen haben den Wert von Grundstücken enorm erhöht. Das führte in den 90er Jahren zu einer Rezession. Seither nehmen Arbeitslosigkeit und Instabilität zu. Die niedrige Geburtenrate führt zu einer Überalterung der Gesellschaft.
Politisch gesehen ist Japan seit 1947 eine konstitutionelle Monarchie mit parlamentarischer Demokratie. Das bedeutet, dass die oberste Staatsgewalt vom Volk ausgeht und der Kaiser weiterhin ein Symbol der Nation darstellt. Japaner dürfen ab dem 20. Altersjahr abstimmen.