Maria wird von den Portugiesen sehr verehrt, fast wie eine Göttin. Hinzu kommt die hohe Zahl an Menschen (90%), die spirituelle Medien oder Hexen konsultieren. Weite Teile Portugals sind ohne christliches Zeugnis. Aus dem Land Portugal sind 215 Missionare ausgesendet worden, wovon 43 im eigenen Land sind. 411 ausländische Missionare arbeiten in Portugal; davon sind 17 deutschsprachig. Unter anderem sind sie mit folgenden Missionsgesellschaften im Land: DMG, VDM, VM, WEC.
Seit 1974 herrscht Religionsfreiheit, wobei die katholische Kirche einige Privilegien behielt. Der Norden ist loyal zur katholischen Kirche, während die Mitte und der Süden eher weltlich orientiert sind. 94,% Christen, davon 75% katholisch 1,3% reformiert 8,6% freikirchlich 5% Nichtreligiöse 0,5% Muslime 0,1% Hinduisten
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Die portugiesischen Kernfamilien pflegen enge Beziehungen zu ihren Verwandten, selbst zu denen, die im Ausland arbeiten. Die Hauptnahrungsprodukte in Portugal sind Fisch, Gemüse und Obst. Die portugiesische Kultur ist eng mit der spanischen verbunden. Auf der ganzen Welt sprechen über 190 Millionen Menschen die portugiesische Sprache, welche auch Landessprache ist. Ende 2003 lebten etwa 250'000 ausländische Staatsangehörige in Portugal. Diese stammen zu mehr als der Hälfte aus anderen portugiesischsprachigen Ländern, sind meist katholischen Glaubens und haben auch einen ähnlichen kulturellen Hintergrund.
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Portugal ist auch heute noch das ärmste Altmiglied der EU. Es geht dem Land seit dem EU Beitritt im Jahre 1986 wirtschaftlich besser. Dies konnte vorallem durch weitreichende Privatisierungen erreicht werden, wodurch die Staatsausgaben reduziert werden konnten. Durch diese Verbesserung qualifizierte sich das Land im Jahre 1998 für den Beitritt zur europäischen Währungsunion und führte am 1. Januar 2002 den Euro ein. Portugal wird durch eine parlamentarische Demokratie regiert. Die vier wichtigsten Organe der Politik in Portugal sind der Präsident, der Premierminister und sein Ministerrat, das Parlament, sowie die Justiz.
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